Wärmepumpen

Heizen mit der Kraft der Natur

Wärmepumpenheizung: Unabhängig von fossilen Brennstoffen

Wärmepumpen sind als flexible und umweltfreundliche Heizsysteme gerade im Bereich Neubau nicht mehr weg zu denken. In puncto Effizienz wurden die Anlagen stetig verbessert, ebenso was die Geräuscherzeugung angeht.

Förderung

Wir arbeiten mit etablierten Herstellern, deren Wärmepumpenheizungen die Förderkritern der BAFA im Neubau erfüllen. Unser Wärmepumpenrechner wählt nicht nur automatisch die für Deinen Verbrauch geeignete Größe aus, sondern zeigt Dir gleichzeitig die zu erwartende Förderhöhe an.

Des Weiteren macht in der Regel eine Kombination mit einer Photovoltaikanlage Sinn da Du den benötigten Strom zu einem großen Teil selbst vor Ort erzeugen kannst. Das spart Dir nicht nur Stromkosten, sondern reduziert deutlich den CO2-Fussabdruck Deines Eigenheims. Für den Reststrom kannst Du über 2Degrees einen Ökostromtarif abschließen um gänzlich CO2-frei zu heizen.

Unterschiedliche Typen von Wärmepumpen-Heizungen

Generell stehen unterschiedliche Wärmepumpentypen zur Auswahl, allen voran die Luft-Wasser-Wärmepumpe, die prinzipiell an jedem Ort einsetzbar ist, neben der Erd- oder Sole-Wasser-Wärmepumpe, die als eine Art Schlauchsystem oberflächennah in der Erde verlegt wird und zu guter Letzt die Grundwasser-Wärmepumpe, bei der eine Tiefenbohrung vorgenommen wird.

Auf 2Degrees kannst Du Dich über alle Wärmepumpentypen informieren. In unserem Wärmepumpen-Rechentool haben wir die Luft-Wasser-Wärmepumpe integriert, da zum einen individuelle ortsabhängige Kosten bei den anderen Wärmepumpen eine große Rolle spielen können und zum anderen einen Vergleich mit z.B. der Brennstoffzellenheizung zu ermöglichen.

Durch Hocheffizienz-Technologie benötigen Luft-Wasser-Wärmepumpen nur wenig Strom, um ein ganzes Einfamilienhaus mit Wärme für Raumheizung und Warmwasser zu versorgen.

2Degrees.Energy Wärmepumpenheizung
2Degrees.Energy Sole-Wärmepumpen-Heizung

Effizienz

Moderne Wärmepumpenheizsysteme eignet sich für Einfamilienhäuser beim Neubau genauso wie bei der Modernisierung oder Erweiterung bestehender Heizsysteme. Bei den 2Degrees Partnerprodukten kannst Du mit COP-Werten bis zu 4,29 rechnen.

COP steht hier für „Coefficient of Performance“, zu deutsch Leistungszahl und bedeutet, dass  aus einer Einheit eingesetzten Stroms 4,29 Einheiten Wärme bzw. Kälte erzielt werden.

Übrigens: weitere Abkürzungen und Begriffsdefinitionen findest Du in unserem Energie-Glossar.

Energiekosten

Die Logatherm WLW196i IR-Serie von Buderus nutzt die kostenlose Energie der Außenluft. Die drehzahlgeregelte Inverter-Technologie passt die Leistung der Wärmepumpe jederzeit an den Bedarf im Heizsystem an und bietet stets höchsten Komfort bei besonders wirtschaftlicher Betriebsweise. Dadurch kann der Energieverbrauch des Hauses und somit die Energiekosten deutlich gesenkt werden.

Wirtschaftlichkeit von Wärmepumpen-Heizungen

2Degrees Energy Wärmepumpen Heizung WLW196i_AR

Die Kosten für eine Wärmepumpen-Heizung können für hochwertige Produkte erst einmal relativ hoch im Vergleich zu herkömmlichen Heizungen erscheinen. Aber sie sind effizienter, wartungsarm und ermöglichen in Kombination mit einer Eigenstromerzeugungsanlage einen hohen Unabhängigkeitsgrad von fossilen Brennstoffen. Mit der gleichzeitigen Errichtung einer Photovoltaikanlage wird ein Großteil des selbsterzeugten Stroms direkt vor Ort verbraucht. Das rechnet sich doppelt hinsichtlich des Bezugs von Strom und Gas, wie auch im Vergleich zur Einspeisevergütung für den Sonnenstrom. Elektrische Energie vor Ort zu erzeugen und direkt im Haushalt zu nutzerbedeutet Unabhängigkeit vom Energieversorger und Preiserhöhungen. Der Pufferspeicher der Wärmepumpe fungiert wie eine Batteriespeicher, sodass selbst in Stunden in denen der selbsterzeugte Ökostrom nicht direkt verbraucht wird zu einem späteren Zeitpunkt ein Nutzen erfolgt. Trotz der vermeintlich hohen Investition kann eine effiziente Wärmepumpe und vor allem ein Gesamtsystem in Kombination mit Pv wirtschaftlich interessant sein.

Ein weiterer Faktor, der die Wärmepumpen-Heizung für die Nutzung im Einfamilienhaus interessant macht ist die attraktive Förderung.

Wärmequelle Luft

Die Basisförderung beträgt 40 Euro je Kilowatt installierter Nennwärmeleistung, mindestens jedoch:

  • 1.500 Euro je Anlage bei leistungsgeregelten und/oder monovalenten Wärmepumpen
  • 1.300 Euro je Anlage bei allen sonstigen elektrischen Wärmepumpen mit der Wärmequelle Luft
Wärmequelle Erde und Wasser

Die Basisförderung beträgt 100 Euro je Kilowatt installierter Nennwärmeleistung, mindestens jedoch:

  • 4.000 Euro je Anlage bei allen Wärmepumpen mit den Wärmequellen Erdwärme oder Wasser
  • 4.500 Euro je Anlage bei allen Wärmepumpen mit der Wärmequelle Erdwärme, bei gleichzeitiger Erdsondenbohrung

Voraussetzungen für Wärmepumpen mit Erdsondenbohrung

Technische Voraussetzungen
  • Einbau eines Stromzählers zur Erfassung aller von der Wärmepumpe aufgenommenen Strommengen
  • Einbau mindestens eines Wärmemengenzählers. Die Messung aller durch die Wärmepumpe abgegebenen Wärmemengen wird verbindlich gefordert.
  • Vorlage Fachunternehmererklärung mit Nachweis Jahresarbeitszahl anhand VDI 4650-1, die zum Zeitpunkt der Antragstellung gültig ist:
    • Bei Sole/Wasser-Wärmepumpen von mindestens 3,8 (bei Raumheizung in Nichtwohngebäuden 4,0)
    • Bei Wasser/Wasser-Wärmepumpen von mindestens 3,8 (bei Raumheizung in Nichtwohngebäuden 4,0)
    • Bei Luft/Wasser-Wärmepumpen von mindestens 3,5
  • Nachweis hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage
    Ausnahme: Wärmepumpen mit Direktverdampfung durch Erdwärme und Direktkondensation im beheizten Gebäude (1-Kreis-Systeme)
  • Nachweis über die Anpassung der Heizkurve der Heizungsanlage an das entsprechende Gebäude

Zusatzförderung

Kombinationsbonus bei effizienten Wärmepumpen

Ein Kombinationsbonus von zusätzlich 500 Euro je Anlagenkombination ist möglich bei:

  • Gleichzeitiger Errichtung einer förderfähigen Solarthermie- oder Biomasseanlage
  • Gleichzeitiger Errichtung einer nicht nach diesen Richtlinien förderfähigen Solarkollektoranlage (Beispiel: Photovoltaisch-thermische Solarkollektoranlagen)
    Voraussetzungen:

    • Bruttokollektorfläche mindestens 7 m²
    • Leistet einen Beitrag als Wärmequelle für die Wärmepumpe
  • Anschluss der Wärmepumpe an ein Wärmenetz

Der Antrag muss hierfür über die BAFA gestellt werden.

 

Lastmanagementfähigkeit

Eine Zusatzförderung von 500 Euro kann gewährt werden, wenn die Anlage über Schnittstellen verfügt, um die Wärmepumpe netzdienlich aktivieren zu können (Lastmanagementfähigkeit).

Voraussetzungen:

  • Gleichzeitige Errichtung eines Speichers mit einem Volumen von mindestens 30 Liter pro Kilowatt
  • Zertifikat „Smart Grid Ready“ oder eine Herstellererklärung, dass die Anforderungen des Zertifikats erfüllt werden

Als Speicher werden reine Heiz- und Trinkwarmwasser-Speicher, Kombi-Speicher und die Kombination aus Heiz- und Trinkwarmwasser-Speicher anerkannt.

Gebäudeeffizienzbonus

 

Für Optimierungsmaßnahmen im Zusammenhang mit der gleichzeitigen Errichtung einer Wärmepumpe kann einmalig ein Investitionszuschuss gewährt werden („Optimierungsbonus“). Der Zuschuss beträgt 10 Prozent der förderfähigen Investitionskosten (Netto), höchstens jedoch 50 Prozent der Basisförderung für die Wärmepumpe. Förderfähig sind Maßnahmen, die im Anhang I der Richtlinien erwähnt werden.

Nicht berücksichtigt werden können:

  • Maßnahmen, deren Durchführung Voraussetzung für die Förderbarkeit der Wärmepumpe sind
  • Investitionskosten, die bereits hinsichtlich anderer Fördermaßnahmen geltend gemacht werden/wurden

Die nachträgliche Optimierung einer bereits geförderten Anlage wird wie folgt bezuschusst:

Heizungscheck – Förderung einer Optimierung der Wärmepumpenanlage (mindestens 3 bis maximal 7 Jahre in Betrieb)

Wärmepumpencheck – Förderung einer Qualitätskontrolle der Wärmepumpe

Einzelmaßnahmen zur Optimierung der Heizungsanlage

 

Der Gebäudeeffizienzbonus von 50 % der Basisförderung kann gewährt werden, wenn die Anlage in einem effizienten Wohngebäude errichtet wird, das zum Gebäudebestand zählt.

Voraussetzungen:

  • Das Gebäude erfüllt die Anforderungen an ein KfW-Effizienzhaus 55 (Programmnummern 151, 152 oder 430)
  • Es sind die zur KfW-Förderung notwendigen Online-Bestätigungen eines zugelassenen Sachverständigen vorzulegen

 

Gebäudeeffizienzbonus

Unabhängigkeit erhöhen mit Speicher und Photovoltaik-Anlage

Brennstoffzellen-Heizgeräte leisten bereits einen Beitrag zur Unabhängigkeit vom Stromversorger und künftigen Preissteigerungen. In Kombination mit einer Photovoltaik-Anlage und einem Stromspeicher kann man die Unabhängigkeit vom Stromversorger noch steigern. Wichtig ist, dass in diesem Fall die Brennstoffzelle in Abhängigkeit vom Strombedarf betrieben wird. Wenn der Strom aus der Photovoltaik-Anlage nicht ausreicht, dann kann die Brennstoffzelle den fehlenden Strom liefern. Ein ausreichend dimensionierter Wärmespeicher sorgt dafür, dass immer genügend Wärme zur Verfügung steht.

Brennstoffzelle mit PV und Speicher kombinieren im Rechentool

Ob sich die Kombination von Brennstoffzellen-Heizung mit einer Photovoltaik-Anlage rechnet, muss im Einzelfall geprüft werden. Dabei ist wichtig zu beachten, dass die Stromerzeugung aus der Brennstoffzelle nicht reduziert wird und sich damit die Wirtschaftlichkeit verschlechtert.

Weitere Informationen zur Wärmepumpe und den Ertragsrechnern findest Du hier.

Für sämtliche Fragen um das Thema Wärmepumpe stehen wir Dir gerne zur Verfügung.

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